
Die Detektion von Helium als Prüfgas mit Hilfe eines Massenspektrometers wurde zum ersten Mal 1942 im Rahmen des Manhatten-Projekts für die Dichtheitsprüfung eingesetzt. Heute gehören Helium-Leck-Tester (HELT) zu den etablierten Verfahren zur Dichtheitsprüfung in der Serienproduktion und im Labor.
Während die Detektion des aus dem Leck ausströmenden Heliumgases mit einem Massenspektrometer in jedem Fall ein Hochvakuum erfordert (p < 10-4mbar), stehen inzwischen auch Heliumsensoren zur Verfügung, die kein Vakuum mehr erfordern. Allerdings können mit dem Massenspektrometer noch weit geringere Mengen Helium nachgewiesen werden als dies mit anderen Sensoren der Fall ist.
Wir unterscheiden deshalb:
HELT-V (Helium-Leck-Tester-Vakuum): Helium Dichtheitsprüfverfahren / -anlagen bei denen ein Massenspektrometer als Detektor eingesetzt wird und deshalb für das Massenspektrometer ein Hochvakuum erzeugt werden muss
und
HELT-A (Helium-Leck-Tester-Atmosphäre): Helium Dichtheitsprüfverfahren / -anlagen bei denen mit Heliumsensoren gearbeitet wird, die bei Atmosphärendruck eingesetzt werden können.
Mehr zu den unterschiedlichen Helium-Dichtheitsprüfverfahren finden Sie unter den Menüpunkten HELT-V und HELT-A.
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